Pendlerwoche München, Leverkusen Würzburg und noch mal LEV und WÜ
Eigentlich hätte ich nichts dagegen wenn ich jedes Wochenende in die Heimat pendeln könnte. Aber ich hab mir nun mal ’nen Job ausgesucht in dem ich an Wochenenden normalerweise arbeiten muss.
Aber die letzten beiden Spiele der Saison bleiben mir – auch dank der Gnade meines Ausbilders – nicht verwehrt!
Umso mehr freu ich mich natürlich auf das Saisonfinale und den hoffentlich erfolgreichen Abschluss einer ebenso erfolgreichen Saison. Dafür benötigen wir aber 6 Punkte und ausgerechnet Schützenhilfe vom unliebsamen Ligakonkurrenten Schalke 04. Die spielen gegen Bremen und die grün-weißen von der Weser müssen ja unbedingt ein um 2 mickrige Törchen besseres Torverhältnis haben. Was will man da machen außer sowohl Hertha als auch Gladbach mit ’ner klatsche abzufertigen?! Wir brauchen jetzt jedes Tor und unsere Defensive hat zeitgleich die Aufgabe noch sicherer zu stehen. Zum Glück können wir morgen gegen Hertha schon auf Rene Adler zurückgreifen, der sich von seiner gebrochenen Rippe im Überholvorgang erholt hat. Überholvorgang – daran sollte sich die Mannschaft doch dann bitteschön ein Beispiel nehmen, um die Bremer hinter sich zu lassen.
Selbstläufer werden unsere letzten Spiele mit Sicherheit keine, aber das Spiel gegen Hannover lässt ja zumindest wieder etwas die Hoffnung und auch das Selbstbewusstsein steigen. Schade finde ich, dass, angesichts der Tatsache, dass Barnetta zurück in den Kader kehrt, Burak Kaplan wohl wieder auf der Bank platz nehmen muss. Wenn er seine Chance nicht genutzt hat zu zeigen, wer dann? Es hat einfach richtig Spaß gemacht dem Jungen beim Fußball spielen zuzugucken und ich bin sehr glücklich, dass immer wieder solche Spieler aus unserer eigenen Jugend kommen. Also dann, nach dem Hertha-Spiel ne Woche in Würzburg arbeiten und dann wieder hoch, um in Gladbach alles klar zu machen. Hoffentlich!
Dann kehre ich hoffentlich als glücklicher und stolzer Fan eines Vereins, der nächste Saison in der Champions League spielen wird, in meine Arbeitsheimat Würzburg zurück.
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